Sonnenblumenschrot

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Sonnenblumenschrot fällt als Nebenerzeugnis bei der Ölgewinnung aus geschälten bzw. teilgeschälten Sonnenblumenkernen an. Dabei wird nach einer Reinigung der Sonnenblumensaat zunächst durch Pressen etwa die Hälfte des Öls entzogen. Das restliche Öl wird dann mit Hilfe von Hexan aus dem Presskuchen gewonnen. Im anschließenden, sogenannten "Toastprozess" wird das Hexan zurückgewonnen und gleichzeitig anti-nutritive Substanzen entfernt/reduziert. Ölsaatenbestandteile und Hilfsstoffe, die bei der Ölverarbeitung anfallen (z.B. Lecithin, freie Fettsäuren, gebrauchte Bleicherde) können ggf. ins Schrot zurückgeführt werden.

Sonnenblumenschrot enthält ca. 33,5% Rohprotein, ca. 20,0% Rohfaser, ca. 2,0% Rohfett. Sonnenblumenschrot ist ein hochverdauliches Eiweißfuttermittel, das möglichst nicht länger als 3 Monate gelagert werden sollte. Dabei sind sachgerechte, kontrollierte Lagerbedingungen sicherzustellen.